Hand, Heart, Home Office. Perspektiven auf Wandel und Kontinuitäten der Unsichtbarkeit von Arbeit

gwDiesen Freitag halte ich gemeinsam mit meiner Kollegin Isabel Klein einen Vortrag zu Gender, Arbeit und Unsichtbarkeit, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gendergraphien“, die an der LMU München, am Lehrstuhl für Soziologie & Gender Studies (Paula-Irene Villa) jedes Jahr am Ende des Wintersemesters statt findet. Dieses Jahr ist das Thema „Gender Work(s)“. Es werden unterschiedliche Perspektiven und gemeinsame Schnittstellen rund um das Themenfeld Gender, Arbeit, Ökonomie und Konsum diskutiert. Forscherinnen präsentieren aktuelle Forschungen und Einblicke zu Verbindungen zwischen Geschlecht und affektiver Arbeit, Verschränkungen von Neoliberalismus und Feminismus, den (Neu-)Konfigurationen von Männlichkeiten im Zuge des Wandels von Erwerbsarbeit sowie zu Entwicklungslinien innerhalb der Kreativbranche und vieles mehr. Ausführlicher hier

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Mit Smartphone und Tablet auf dem Spielplatz – wird Care-Arbeit durch die Digitalisierung (un-)sichtbarer?

fiZum Projekt habe ich einen ersten kurzen Text verfasst, der auf den Seiten des Feministischen Instituts Hamburg veröffentlicht wurde:

„Die Digitalisierung ist ohne Zweifel eine die Gesellschaft gegenwärtig massiv prägende Entwicklung. Insbesondere die Veränderungen im Bereich der Erwerbsarbeit stehen dabei im Zentrum des öffentlichen, medialen, ökonomischen und politischen Interesses. Digitale und mobile Technologien prägen die Arbeitsbedingungen und verändern u.a. die Grundlagen für die Gestaltung von Arbeitszeiten, Arbeitsorten, Arbeitsformen und Arbeitsorganisation. Neue Technologien bieten zudem immer auch Möglichkeiten, Geschlechterverhältnisse neu zu verhandeln. Bietet die Digitalisierung damit auch neue Möglichkeiten, Erwerbsarbeitsanforderungen und Sorgeverpflichtungen besser zu vereinbaren?…“ mehr

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Neues Projekt: „Wandel der Geschlechterverhältnisse durch Digitalisierung“

Ab sofort blogge ich hier News zu meinem neuen Forschungsprojekt. Das Projekt untersucht die Veränderungen und Verschiebungen von Geschlechterverhältnissen durch die Digitalisierung der Arbeitswelt. Das Forschungsinteresse richtet sich auf die Bereiche (1) Vereinbarkeit von Beruf und Familie, (2) Profilierungsmöglichkeiten und Karrierechancen sowie (3) Bewertungen geschlechtstypischer Tätigkeiten. Es hat am 1.1.2018 begonnen und wird gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung. mehr…

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The gender blind spot of our digitalized world

genderblindspotAm 13./14. Oktober werde ich an der Konferenz „The gender blind spot of our digitalized world“ in Reykjavik teilnehmen, u.a. veranstaltet von der Friedrich-Ebert-Stiftung for the Nordic Countries. Ich halte dort einen Vortrag über Geschlechterverhältnisse im Internet und die Digitalisierung der Arbeit. Weitere Referentinnen sind Gesche Joost, Emma Holten, Valentina Kerst und Pia Rattenhuber.

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Die Digitalisierung der Arbeit verhandeln – Vortrag auf der AOIR16

Vom 5.-8.10.2016 findet in Berlin die Konferenz der Association of Internet Researchers statt. Ich werde dort Ergebnisse aus dem Projekt vorstellen; der Vortrag heißt „NEGOTIATING THE DIGITIZATION OF WORK: NEW CHALLENGES FOR EMPLOYEES AND WORKERS’ COUNCILS FROM THE USE OF SOCIAL COLLABORATION PLATFORMS“, in der Session „Infrastructures„.

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Eine Soziologie der Digitalisierung muss auch Diskurskritik üben

carstensen-dgs-2016Diese Woche habe ich auf dem Soziologie-Kongress in Bamberg einen Vortrag über aktuelle Diskurse über „die Digitalisierung“ gehalten – und diese unter anderem mit Diskursen über die „Informationsgesellschaft“ verglichen. Beide weisen trotz 20 Jahre Abstand hohe Ähnlichkeiten auf, was ich als Hinweis darauf gedeutet habe, dass es hier weniger um Beschreibungen konkreter technischer Möglichkeiten geht, sondern vielmehr wird neue Technologie immer wieder als Projektionsfläche für gesellschaftliche Hoffnungen und politische Anliegen genutzt, sei es wirtschaftlicher Aufschwung oder Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ein ausführlicheres Paper folgt…

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APuZ: „Arbeit und Digitalisierung“

„Aus Politik und Zeitgeschichte“ widmet die Ausgabe 18-19/2016, erschienen am 2. Mai, dem Thema Arbeit und Digitalisierung:

Ulf Rinne, Klaus F. Zimmermann: Die digitale Arbeitswelt von heute und morgen

Hartmut Hirsch-Kreinsen: Zum Verhältnis von Arbeit und Technik bei Industrie 4.0

Martina Heßler: Zur Persistenz der Argumente im Automatisierungsdiskurs

Philipp Staab, Oliver Nachtwey: Die Digitalisierung der Dienstleistungsarbeit

Andreas Boes, Tobias Kämpf: Digitalisierung und „Wissensarbeit“: Der Informationsraum als Fundament der Arbeitswelt der Zukunft

Tanja Carstensen: Ambivalenzen digitaler Kommunikation am Arbeitsplatz

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